ANALOG TRIFFT DIGITAL

Im Rahmen des interdiziplinären Europaprojektes "Orte der Utopie. Theater- und Raumentwürfe in Zeiten des Krieges" (www.ortederutopie.eu) macht ein dezentraler Ausstellungs- und Veranstaltungsreigen die Bildwelten der virtuellen Ausstellung anhand analoger Objekte erfahrbar.

Ausstellung in der Kölner Universitäts- und Stadtbibliothek

Die Bühnenexperimente des Dramatikers Georg Kaiser

02.07. bis 31.12.2015 in der 1. Etage der USB

Der Schriftsteller Georg Kaiser (1878-1945) gilt bis heute als einer der maßgebenden Dramatiker des deutschen Expressionismus. Mit rund 40 Uraufführungen beherrschte er neben Gerhart Hauptmann und Bertolt Brecht die deutschen Theaterbühnen zwischen 1917 und 1933. Die USB Köln nimmt dabei Kaisers kaum noch gespielte aber dennoch brandaktuelle Gas-Dramen in den Blick.

Georg Kaiser ist einer der Protagonisten der virtuellen Ausstellung, "Orte der Utopie" die noch sechs weitere Theaterreformer vorstellt: die Schauspielerin Louise Dumont, den Architekten Henry van de Velde, den Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus, den Bühnenbildner Eduard Sturm, der Dichterin Else Lasker-Schüler und den Maler August Macke.

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Performance am historischen Ort

Moderner Tanz auf der Bühne des Werkbundtheaters von 1914

Kölner Rheinpark, 23. August 2015, 16 Uhr

Vor 100 Jahren erhob sich auf dem Gelände des heutigen Kölner Rheinparks ein avantgardistisches Theatergebäude. Geplant vom belgischen Architekten Henry van de Velde für die Deutsche Werkbundausstellung 1914 zeigte es einen Sommer lang ein fortschrittliches Bühnenprogramm. Das Theater machte nicht nur durch neuartige Inszenierungen von Klassikern, Stücke junger Autoren, sondern auch durch die Auftritte moderner Ausdruckstänzer von sich Reden.

Alexander Sacharoff und Clotilde von Derp erregten dort besonderes Aufsehen. An sie erinnert nun eine Performance am ehemaligen Standort des Theaters. Der Grundriß des Gebäudes wird für einen Tag in die Topographie des Rheinparks eingezeichnet und an der Stelle der Bühne wird die Tänzerin Katharine Sehnert den utopischen Raum der Vergangenheit im Heute erfahrbar machen.

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Filmvorführung

Poeten des Tanzes - Die Sacharoffs

Filmpalette Köln 22. August 2015, 16 Uhr

Clotilde von Derp und Alexander Sacharoff waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das weltweit berühmteste Tanzpaar. Von München aus starteten sie eine internationale Karriere und lösten in der ganzen Welt wahre Begeisterungsstürme aus. Das Leben und Wirken der beiden spiegelt nicht nur die Tanzgeschichte, sondern die Kunst- und Kulturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts wider. Der Gründer des Folkwang-Museums Karl Ernst Osthaus - Protagonist der virtuellen Ausstellung "Orte der Utopie" - förderte die beiden Tänzer und ermöglichte ihnen den Auftritt in Köln. Und so traten die Sacharoffs wenige Wochen vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges auch auf der Bühne des legendären Werkbundtheater von Henry van de Velde auf.

Die Regisseurin Stella Tinbergen begibt sich in ihrem Dokumentarfilm "Poeten des Tanzes-Die Sacharoffs" auf die Spuren der beiden Ausnahmekünstler und forscht nach ihren Spuren in der deutschen Tanzgeschichte.

(Deutschland 2014 / 89:00 Min. / deutsch, italienisch / deutsche UT / Regie: Stella Tinbergen)

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ORTE DER UTOPIE
Theater- und Raumkonzepte in Zeiten des Krieges
Ein Europa-Projekt

(1. März - 31. Dezember 2015)

Wie wollen wir leben? Schon Künstler, Schriftsteller, Intellektuelle vor dem Ersten Weltkrieg waren überzeugt von der Möglichkeit, die moderne Gesellschaft mit den Mitteln der Kunst verbessern zu können. Der Bühnenraum wurde ein zentrales Experimentierfeld für gesellschaftliche und künstlerische Utopien.
Die virtuelle Ausstellung "Orte der Utopie" stellt sieben Protagonisten des frühen 20. Jahrhunderts mit ihren Utopien vor: den 'Alleskünstler' Henry van de Velde, die Intendantin und Schauspielerin Louise Dumont, den Künstler August Macke, den Bühnenbildner Eduard Sturm, die Dichterin Else Lasker-Schüler, den Dramatiker Georg Kaiser und den Kulturförderer Karl Ernst Osthaus. BesucherInnen werden zu Usern und Mitspielern. Sie folgen den Spuren dieser Visionäre und ihrer Geschichte(n) in mehreren Akten.

Dr. Christiane Heiser ist Kuratorin der Ausstellung.

Das Projekt "Orte der Utopie" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Institut "Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dem Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf und Dr. Christiane Heiser im Dezernatsprojekt "1914 - Mitten in Europa" des Landschaftsverbands Rheinland, das noch bis Mitte 2015 an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor rund 100 Jahren erinnert.

Eröffnung am 1. März 2015 um 13 Uhr im Schauspielhaus Düsseldorf.

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www.ortederutopie.eu





Kunstabende

Dr. Christiane Heiser organisiert alle sechs Wochen Kunstabende für Experten und kunstinteressierte Laien. Unter einer speziellen Fragestellung werden gemeinsam eine aktuelle Ausstellung, ein besonderes Museum oder ein Künstleratelier besucht, ein architektonisches Highlight oder ausgewählte Kunstwerke im öffentlichen Raum erkundet. Im Anschluss gibt es Gelegenheit, die anregenden Gespräche bei einem Glas Wein oder einem Imbiss weiterzuführen. Wenn Sie über das aktuelle Angebot informiert werden möchten, bestellen Sie bitte den Newsletter.

Ist das Kunst

ROTA BLANCK
Skulptur - Keramik - Malerei

Städtisches Museum Kalkar (15. Juni bis 17. August 2014)

Die Ausstellung gedenkt der 2011 verstorbenen Künstlerin Rota Blanck (geb. 1940 in Wolfenbüttel). Am Niederrhein aufgewachsen hat Blanck nach einer Ausbildung an der Krefelder Textilingenieurschule und bei dem Kalkarer Bildhauer Alfred Sabisch die Bildhauerklasse von Paul Dierkes an der Berliner Hochschule der bildenden Künste besucht. Durch ihre Vorbilder und Lehrer zunächst neoklassizistisch geprägt, fand Blanck einen eigenen Weg zwischen Figuration und Abstraktion. Neben Gemälden, Zeichnungen und Keramik schuf sie Skulpturen, die durch die Schönheit des Materials, seiner geschickten Bearbeitung und die formale Sicherheit des künstlerischen Entwurfs überzeugen.

Dr. Christiane Heiser leitet das Projekt und verantwortet auch den Ausstellungskatalog.
Eröffnung am 15. Juni 2014, um 12.00 Uhr


Ludwig Mies van der Rohe - Mies 1:1 Das Golfclub Projekt
Ein begehbares Architekturmodell

Krefeld 26. Mai – 27. Oktober 2013

MIES 1:1 - Modell
1930 entwarf Ludwig Mies van der Rohe im Rahmen eines Wettbewerbs ein Clubhaus für den neu gegründeten Golfclub in Krefeld. Es war der Fünfte von zehn Aufträgen, die Mies von einer kleinen aber einflussreichen Gruppe Krefelder Auftraggeber erhielt, daruter die beiden bekannten Villen Lange und Esters sowie Mies` einzigem realisierten Fabrikbau in Europa, das Färberei- und HE-Gebäude der Vereinigten Seidenindustrie. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise wurde das Clubhaus nie gebaut.
Im Sommer 2013 wird dieser Entwurf von Mies unter der künstlerischen Leitung des belgischen Architekturbüros Robbrecht en Daem am originalen Standort am Krefelder Stadtrand als begehbares Architekturmodell im Maßstab 1:1 errichtet. Das begehbare Architekturmodell ist eine Inszenierung von Architektur, ein temporäres Denkmal, ein Ort zum Denken und zum Arbeiten.

Dr. Christiane Heiser ist Mitglied der Projektleitung und verantwortlich für das Vermittlungskonzept sowie Aufbau, Organisation und Schulung der Mitarbeiter.

www.projektmik.com



Before the Bauhaus - The German Werkbund and Dutch Design 1907-1933

Museum Boijmans van Beuningen, Rotterdam
Winter 2015/2016

Die Kapelle auf der Sonderbund-Ausstellung 1912

Vortrag anlässlich des Kolloquiums "Eine folgenschwere Offenbarung". Die Moderne im Rheinland-Gesellschaftliche Netzwerke und kulturelle Praxis vor dem 1. Weltkrieg

25. und 26. Oktober 2012, Wallraf-Richartz Museum, Köln

Dr. Christiane Heiser rekonstruiert auf der Jubiläumsausstellung Mission Moderne 1912 die Sonderbundkapelle mit Glasfenstern von Johan Thorn Prikker und Wandmalereien von Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner

Eröffnung am 30. August 2012, Wallraf-Richartz Museum, Köln

Moderne im Rheinland

Mission Moderne

100 Jahre Folkwangschule Essen

Beitrag zu der Jubiläumspublikation Lehre und Lehrer an der Folkwangschule für Gestaltung in Essen. Von den Anfängen bis 1972. Herausgegeben von Prof. Gerda Breuer

Buchpräsentation am 14. Juli um 17.30 Uhr im Sanaa-Gebäude, Zeche Zollverein Essen

100 Jahre Folkwangschule Essen

Thorn Prikker und Campendonk malen den Heiligen Julian

Vortrag anläßlich der Ausstellung Die phantastische Welt des Heinrich Campendonk

Stadtmuseum Penzberg

9. Juli 2012, 19.30 Uhr

Thorn Prikker und Campendonk malen den Heiligen Julian

Khatia Gudushauri-Malerei und Grafik

Dr. Christiane Heiser führt in das Werk der zeitgenössischen Künstlerin ein.

Vernissage am 2. Juni 2012, Kunstbrücke Karstadt-Duisburg

Khatia Gudushauri-Malerei und Grafik

KUNSTZEITUNG - Lindinger&Schmid

Seit 2011 ist Christiane Heiser als Autorin für die seit September 1996 monatlich erscheinende KUNSTZEITUNG (Redaktion: Karlheinz Schmid und Jörg Restorff) tätig. Das Blatt wendet sich an ein großes Publikum und berichtet über interessante Ausstellungen sowie die maßgeblichen Personen und Ereignisse im internationalen Kunstbetrieb. Auflage: 200.000 Exemplare.

KUNSTZEITUNG - Lindinger&Schmid

Informationsdienst Kunst

Seit Februar 2012 recherchiert und schreibt Dr. Christiane Heiser regelmäßig für den renommierten Branchenbrief für die Kunstszene, der nur im Abonnement erhältlich ist und vierzehntäglich jene Hintergrund-Informationen liefert, die Insider brauchen.

Informationsdienst Kunst

Christus an Rhein und Ruhr
Zur Wiederentdeckung des Sakralen in der Moderne

Beitrag zur Publikation. Herausgegeben vom Arbeitskreis Moderne im Rheinland, Tagungsband des gleichnamigen Kolloquiums anlässlich der Ausstellung im Niederrheinischen Museum Kevelaer

Voraussichtliches Erscheinungsdatum: Winter 2011

Christus an Rhein und Ruhr. Zur Wiederentdeckung des Sakralen in der Moderne

Punkt und Linie zu Fläche - Johan Thorn Prikkers Weg in die moderne Glasmalerei

Vortrag anlässlich der Finissage der Ausstellung Faszination Farbe im Gegenlicht. Glasmalerei in der Moderne

Badisches Landesmuseum Karlsruhe
9. Oktober 2011, 16 Uhr

Glasmalerei in der Moderne

Johan Thorn Prikker und Heinrich Campendonk - Ein ideales Lehrer-Schüler-Verhältnis

NS Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld (Villa Merländer)
22. September 2011, 19.30 Uhr

Johan Thorn Prikker und Heinrich Campendonk - Ein ideaes Lehrer-Schüler-Verhältnis

Johan Thorn Prikker. Mit allen Regeln der Kunst. Vom Jugendstil zur Abstraktion

26. März bis 7. August 2011
Museum Kunstpalast Düsseldorf

Das Museum Kunstpalast in Düsseldorf präsentiert vom 26. März bis 7. August 2011 die erste große Retrospektive seit mehr als 30 Jahren zum Gesamtwerk des Künstlers Johan Thorn Prikker (1868-1932). Die von Dr. Christiane Heiser kuratierte Ausstellung des vor allem durch seine Jugendstilwerke bekannt gewordenen Niederländers umfasst mit über 130 Werken alle Gattungsbereiche, in denen der vielseitige Künstler tätig war: Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle, Mosaiken, Wandmalereien, Glasfenster, Möbel, Designobjekte, Textilkunst, Bucheinbände und Teppiche. Für den reich illustrierten Katalog hat Dr. Christiane Heiser Experten aus Deutschland, den Niederlanden und Kanada gewinnen können. Er erscheint auf Deutsch und auf Niederländisch.

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Düsseldorf Düsseldorf Düsseldorf Düsseldorf

AKTUELL Auf den Spuren Johan Thorn Prikkers

Führungen und Exkursionen Dr. Christiane Heiser lädt Einzelpersonen und Gruppen zu kulturhistorischen Touren und Tagesexkursionen auf den Spuren von Johann Thorn Prikker in ganz NRW ein.

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Johan Thorn Prikker – Rotterdam: Ein voller Erfolg!!!

Mehr als 150.000 Museumsbesucher haben zwischen dem 11. November 2010 und dem 13. Februar 2011 die Ausstellung Johan Thorn Prikker. De Jugendstil vorbij im Museum Boijjmans van Beuningen gesehen.

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Kuratorinnen im Gespräch über Johan Thorn Prikker

Die Sammlungsleiterin Barbara Til und die Kuratorin Dr. Christiane Heiser geben einen Einblick in die Retrospektive im Düsseldorfer Museum Kunstpalast. Sie erläutern das Fenster des Künstlers im Foyer des Museums sowie das Mosaik „Lautenspielerin" in der Ausstellung.

http://www.youtube.com/user/museumkunstpalast